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Maledicta. Eine Schimpfwortkunde des Mittelalters

Ein Schelm ist, wer sich Böses bei dem Ausstellungstitel denkt… Während die Bezeichnung „Schelm“ heute vergleichsweise harmlos, gar neckisch für Spaßvögel und Spitzbuben verwendet wird, war es vor ein paar hundert Jahren ein strafbares Schimpfwort. Es stand für Aas oder Kadaver, übertragen auch für Bösewicht oder einen schlechten Menschen. Da unsere Sprache einem ständigen Wandel unterworfen ist, sind solche Bedeutungsveränderung gar nicht so selten, genauso wie er Verlust ganzer Wörter. Anstatt vom Possenreißer spricht man heute eher vom Komiker. Den Haderlump‘ kennt man noch in Süddeutschland, Österreich und Schlesien als Taugenichts. Was aber ein Rosenböslein ist, weiß heute bestenfalls der Sprachkundler. Kommen Sie daher mit uns auf eine erhellende Reise durch die Schimpfwortkunde, die ganz jugendfrei ist – zumindest meistens;)