23. bis 25. Mai 2026
Thüringer Schlössertage auf der Veste Heldburg
Weithin sichtbar thront die Veste Heldburg südlich des Thüringer Waldes oberhalb der Stadt Heldburg. Erstmals 1317 urkundlich erwähnt, diente die mittelalterliche Burganlage den Henneberger Grafen und den Wettinern als Amtssitz. Im 16. Jahrhundert wurde sie zum Bergschloss mit einem der bedeutendsten Renaissancebauten in Mitteldeutschland ausgebaut. Der »Theaterherzog« Georg II. von Sachsen-Meiningen erweckte die teils ruinöse Anlage im 19. Jahrhundert aus ihrem Dornröschenschlaf und ließ sie im Sinne des Historismus wiederherstellen.
Durch einen verheerenden Brand 1982 war sie erneut dem Verfall preisgegeben und wurde in den letzten Jahrzehnten schrittweise saniert und ist heute Sitz des Deutschen Burgenmuseums. Das Burgrestaurant „Helene“ im Burghof lädt mit einer herrlichen Aussicht bei kulinarischen Köstlichkeiten zum Verweilen auf der Terrasse ein.
Samstag, 23.05.2026
20:30 Uhr „Das Phantom der Oper“ – Stummfilm mit Live-Musik (Richard Siedhoff am Klavier), ca. 90 min, Tickets an der Abendkasse für 23 € oder im VVK für 20 € im Burgshop Veste Heldburg, Stadtverwaltung Heldburg oder Online-Tickets hier
An diesem Abend hat das Burgrestaurant HELENE bis 20:00 Uhr geöffnet.
Sonntag, 24.05.2026
13:00 Uhr Kellerführung; Schlossverwalterin Frau Wiener führt durch die sonst nicht zugänglichen Kellergewölbe.
14:30 Uhr Kuratorenführung; Kuratorin Vanessa Schmitt führt durch die Sonderausstellung anlässlich des 200. Geburtstags Georg II. Herzog – Bauherr – Künstler
Montag, 25.05.2026
Familientag
11:00 Uhr Kuratorenführung; Kuratorin Vanessa Schmitt führt durch die Sonderausstellung anlässlich des 200. Geburtstags Georg II. Herzog – Bauherr – Künstler
14:00 Uhr Lesung Burgtheater Veste Heldburg
15:00 Uhr Kinderführung
Als Herzogin führt Museumspädagogin Nora Meixner (MuseumsNetzwerksüd e. V.) Kinder ab 6 Jahren in 45min durch die Veste Heldburg. Gemeinsam werden die physikalischen Geheimnisse einer Ritterrüstung entdeckt und das „Strickmuster“ eines Kettenhemdes durchschaut. Weiter geht es in den großen Speisesaal, wo im gemeinsamen Spiel ertüftelt wird welche Lebensmittel eine Bauernfamilie im Jahr 1500 nicht essen konnte. Den Abschluss bildet ein kurzer Besuch in der Sonderausstellung „Herzog – Bauherr-Künstler“.