Ab 8. Januar 2022

Wir öffnen wieder!

Das Deutsche Burgenmuseum öffnet ab Samstag wieder zu den regulären Winteröffnungszeiten. Nachdem das Museum aufgrund der hohen Inzidenzzahlen und zum Schutz von Besucher*innen kurzzeitig vom 14. Dezember bis 7. Januar 2022 geschlossen blieb, kann es im Januar und Februar am Samstag und Sonntag von 10 bis 16 Uhr besucht werden. „Das ganze Team freut sich, dass wir bald wieder Besucher begrüßen können. Ohne sie fehlt einfach etwas auf der Burg!“, erklärt Direktorin Adina Rösch und verweist auf die aktuelle Ausstellung. „Wer es bislang nicht geschafft hat, die Ausstellung ‚Burgenforscher Otto Piper – Zum 100. Todestag‘ anzusehen, kann das nun noch bis 3. April nachholen.“

 

 

Die Ausstellung, die sich dem Wegbereiter der heutigen Burgenforschung widmet, wird nämlich verlängert. Otto Piper (1841–1921) ist heute vor allem als Autor der Burgenkunde und Erfinder dieses Begriffs bekannt, außerdem durch seinen jahrelangen Konflikt mit dem Architekten und Burgenforscher Bodo Ebhardt. Um 1900 war Piper der bedeutendste mitteleuropäische Burgenforscher überhaupt.

 

 

Auch die Jubiläumsausstellung „5 Jahre Deutsches Burgenmuseum – Oder: Wie die Zeit vergeht“ wird länger erlebbar sein. Dass die Zeit wie in Windeseile vergeht steht außer Frage. Der Brand der Burg ist dieses Jahr genau 40 Jahre her. 7 Jahre lang lag sie brach. Danach wurde die Veste 27 Jahre lang wiederaufgebaut und nun feiert das Deutsche Burgenmuseum im September 2021 tatsächlich schon sein 5-jähriges Bestehen, weshalb das Museum in der Ausstellung sein Fotoalbum öffnet. Fotografien, die auch mal einen Blick hinter die Kulissen zulassen, Filmsequenzen und belegen die teils turbulente Entstehung des Museums, dass zunächst seinen Platz auf der Cadolzburg finden sollte. Der Zauber der Burganlage, die interessante Geschichte und die herausragende Lage in einmaliger Natur ließ letztlich die Entscheidung auf die Heldburg fallen. Eine Win-Win-Situation zwischen Land und Leute und dem Museum, das seit Eröffnung zahlreiche Besucher in den Süden Thüringens lockt.

 

 

Die Museumsleiterin gewährt auch schon einen kleinen Ausblick in das Veranstaltungsjahr 2022. Nachdem dem großen Erfolg der Ausstellungen „Steinreich oder auf den Hund gekommen? Redewendungen des Mittelalters“ folgt im April die Ausstellung „Schimpfwörter des Mittelalters“. „Bei der Vorbereitung des Projekts sind wir auf einige – sagen wir interessante – Begriffe gestoßen,“ berichtet Adina Rösch. „Das wir eine sehr unterhaltsame Ausstellung.“